Das erste interne Schülerturnier des Jahres der beiden Judo-Clubs Schaffhausen und Diessenhofen lockte am Samstag dem 24.03.2012 knapp 40 Nachwuchs-Kämpfer und Kämpferinnen im Alter von sieben bis vierzehn Jahren ins Dojo Sommerwies. Am Schluss gab es einen souveränen neuen Gewinner des Wanderpokals: Jan Zimmermann konnte alle seine fünf Kämpfe mit einem Stand-Ippon vorzeitig beenden. Raphael Grässli fehlte mit vier perfekten Würfen jedoch nicht viel um die begehrte Trophäe für sich beanspruchen zu können.

Gruppe 1: 1. Sebastian Cheybani, 2. Sascha Duss, 3. Dillon Quell, 4. Emil Lagler

Gruppe 2: 1. Jan Zimmermann, 2. Alina Notz, 3. Alexander Romberg, 4. Johannes Hauser, 5. Niccolo Gamatella, 6. Florine Meng

Gruppe 3: 1. Noah Specker, 2. Nico Meier, 3. Marc Ackermann, 4. Marvin Abram, 5. Marla Fehlmann

Gruppe 4: 1. Irina Keiser, Daniel Hostettler und Alessio Doriguzzi, 4. Jorina Duss und Till Wipf, 6. Michael Eugster

Gruppe 5: 1. Carlo Meier, 2. Benjamin Hajdini, 3. Jan Wolanin, 4. Jan Hohermut, 5. Severin Rigling

Gruppe 6: 1. Marc Zimmermann, 2. Pascal Vögele, 3. Kilian Pfister, 4. Yves Ackermann, 5. Johannes Borer, 6. Andreas Van Vliet

Gruppe 7: 1. Raphael Grässli, 2. Roger Nägeli, 3. Roger Leu, 4. Leon Krause, 5. David Coso

In der ersten Runde der Ostschweizer Schüler Mannschaftsmeisterschaften der unter 20 Jährigen trat eine gemischte Mannschaft aus Schaffhausen und Uster gemeinsam an um den St. Galler Lokalmatadoren die Suppe zu versalzen. Trotz dieses Zusammenschlusses konnte man nur in sechs der sieben Gewichtskategorien einen Kämpfer stellen. Im Schwergewicht musste man jeweils einen kampflosen Verlust hinnehmen. Gegen Nippon St. Gallen reichte es trotzdem zu einem Sieg, den anschliessenden Kampf gegen St.Gallen – Gommiswald musste man hingegen knapp abgeben. Von Schaffhauser Seite konnte insbesondere Dario Sauter mit zwei klaren Ippon-Siegen überzeugen während Damian Wanner und Cornell Erban sich geschlagen jeweils geben mussten.

Schaffhausen/Uster – Nippon St. Gallen 8:6 (40:30)
Schaffhausen/Uster – SG/Gommiswald 6:8 (30:40)

In Uster trat am 29. Februar der Judo-Club Schaffhausen in der zweiten Runde der Meisterschaft gegen die eigentlich heimkampfberechtigten Glarner vom Team Yawara und den JC Uster an.

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Der erste Kampf des neuen Jahres, welcher der JCS durch einen freiwilligen Rückzug eines Konkurrenzteams doch wieder in der 1.Liga bestreiten wird, fand am Samstag in Kriens statt. Mit mehreren Leistungsträgern in den Skiferien sowie zwei leicht Verletzten waren die Voraussetzungen für die Schaffhauser alles andere als optimal, insbesondere da der erste Gegner, das Judo Team Ticino, letztes Jahr um den Ligameister mitgekämpft hatte. Philipp Schwander in der Kategorie -73kg zeigte einen soliden Kampf gegen einen sehr agilen Gegner, wurde dann aber mit Ippon geworfen. Philippe Masson in der Kategorie -81kg konnte sich nicht aus einem Festhaltegriff befreien in den er nach einem Waza-Ari Wurf seines Kontrahenten geriet. Damit musste im Schwergewicht This Vögele bereits den ersten Matchball abwehren – was ihm in sehenswerter Weise gelang. Ein Ippon-Seoinage wie aus dem Schulbuch brachte die Höchstwertung ein. Gregor Forster im Leichtgewicht kam hingegen nicht ganz mit seinem sehr schnellen Gegner zurecht und wurde mehrmals mit einer kleinen Wertung geworfen bevor er überhaupt einen eigenen Angriff ansetzen konnte. Schlussendlich setzte sich der Tessiner mit einem Standippon durch. Martin Duss in der Kategorie -90kg konnte sich mit einem Schulterwurf durchsetzen und noch zwei Punkte für die Schaffhauser erzielen.

Als letzter Wettkampf des Jahres findet traditionell das Chlausturnier des Judo-Club Schaffhausen statt. Nahezu 50 Judokas unter 15 Jahren fanden sich am Sonntag, 4.12.2011 im Dojo Sommerwies ein. Viele Verwandte und Bekannte feuerten von den Zuschauerrängen aus ihre Hoffnungsträger an und am Ende ging niemand leer aus, verteilte doch der Samichlaus persönlich neben den Medaillen auch Chlaussäcke an alle Kämpfer und Kämpferinnen.

Sportlich gesehen stand die Verteilung des Titels „Clubmeister 2011“ an oberster Stelle. Pascal Vögele, der nach den drei Turnieren während des Jahres aus der Besten Position startete, liess sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Er gewann alle seine Kämpfe mit der Höchstwertung und konnte somit die begehrte Auszeichnung entgegennehmen. Die Jahreswertung des Technikerpreises konnte Marc Zimmermann für sich entscheiden. Am Chlausturnier konnte jedoch ein anderer die meisten Stand-Ippons verzeichnen und den Wanderpokal entgegen nehmen: Toni Hummel schaffte das Kunststück alle seine Kämpfe mit einem perfekten Wurf zu beenden.

Gruppe 1: 1. Sebastian Cheybani, 2. Alina Notz, 3. Johannes Hauser, 4. Alexander Romberg, 5. Fabian Stör, 6. Katinka Kilian

Gruppe 2: 1. Jan Eggli, 2. Marvin Abram, 3. Johanna Spitz, 4. Marc Ackermann, 5. Ivan Lange, 6. Marla Fehlmann

Gruppe 3: 1. Pascal Vögele, 2. Nico Meier, 3. Noah Specker, 4. Daniel Hostettler, 5. Severin Rigling, 6. Jorina Duss

Gruppe 4: 1. Carlo Meier, 2. Benjamin Hejdini, 3. Celento Kilian, 4. Yves Ackermann, 5. Andreas Van Vliet, 6. Jorina Duss

Gruppe 5: 1. Marc Zimmermann, 2. Gian Wolanin, 3. Tim Körner, 4. Irina Keiser, 5. Luisa Ritschard, 6. Ciril Wolanin

Gruppe 6: 1. Toni Hummel, 2. Jonathan Cheybani, 3. Noah Ackermann, 4. Kilian Pfister, 5. Alexander Vögelin, 6. Sandro Ringeisen

Gruppe 7: 1. Roger Nägeli, 2. Julian Schmid, 3. Raphaël Vuilleumier, 4. Luca Städeli, 5. Leon Krause, 6. Lukas Langhart

Gruppe 8: 1. Raphael Grässli, 2. Jonas Gasser, 3. Robin Roth, 4. Carolina Laranjeira, 5. Nelson Dias, 6. Pablo Bertsch

Am 22./23. Oktober 2011 fand wieder das traditionelle "Schaffhauser Herbst-Weekend" statt. Wieder einmal mehr konnte der japanische Judolehrer Masaki Negishi vom Sport-Center Nippon Bern für die Leitung des Trainings gewonnen werden. Mit ihm haben auch Mitglieder des Berner Talentkaders, sowie einige Judoka vom JC Uster teilgenommen. Nach dem lehrreichen und intensiven Training vom Samstagnachmittag konnten sich die Teilnehmer beim "Wellness"-Programm mit Sprudelbad und Sauna im Hallenbad Rheinau von den Strapazen erholen. Ermöglicht wurde uns dies durch unser Mitglied Markus Lienhard, welchem wir hier nochmals herzlich für sein Engagement danken. Zum anschliessenden Nachtessen reisten wir wieder ins Dojo zurück.

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Die auswärtigen Judoka konnten im Dojo übernachten, während die Schaffhauser erst wieder zum morgendlichen Training erschienen. Nach dem Technik-Teil vom Sonntagmorgen konnten sich die Teilnehmer erneut im Randori messen. Abschluss dieses interessanten Trainingslagers war dann das gemeinsame Mittagessen. Insgesamt haben über 30 Judoka an diesem lehrreichen Weekend teilgenommen.